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Alles zum Elektromotor auf dem Boot

Es gibt verschiedene Motortypen des Bootes und alle haben Vor- und Nachteile. Der Motor hängt hauptsächlich von Ihrem Boot ab. Eine Nachrüstung auf modernste Technik eines E-Motors ist fast immer möglich. Wir erzählen Ihnen worauf Sie achten müssen, viel Spaß beim Lesen!

Wir haben den Artikel in folgende Abschnitte eingeteilt:

Elektro Bootsmotoren

Außenbordmotor und der Innenbordmotor sind die am häufigsten verwendeten Motortypen. Bugmotoren werden häufig von Anglern für kurze Strecken eingesetzt. Segelboote und Segelyachten hingegen werden oft von einem Flanschmotor, Saildrive oder Unterflurmotor betrieben.

Montage vom Elektromotor

Wir könnten es uns einfach machen sagen: Richten Sie sich bitte bei der Montage nach den Angaben des Herstellers! Dies sollten Sie unbedingt beachten. Wir wollen nicht, dass Sie ihr Boot, den neuen Motor oder im schlimmsten Fall sich selbst verletzten!

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Tipps und Empfehlung für ein Boot mit Elektromotor

Sie benötigen geeignetes Equipment für die Montage, je nach Größe und Gewicht ihres Motors. Falls Sie grobe Fehler bei der Montage machen, riskieren Sie ihr Boot schwer zu beschädigen. Unser Tipp: Suchen Sie rechtzeitig vor Beginn der Saison einen Bootsbauer, damit Sie bereits im Frühling das Boot schnell ins Wasser bringen können, um die erste elektrische Tour zu fahren.

Elektrischer Außenborder

Außenborder sind vor allem bei kleineren Booten und Schlauchbooten bis 15 PS weit verbreitet, finden Ihren Einsatz natürlich auch bei größeren Sportbooten oder Hausbooten. Die Komponenten Elektromotor, Antriebswelle und ggf. Getriebe des Motors sind in einem Gehäuse verbaut. Die Bedienung kann am Bootsmotor über eine Pinne oder Lenkrad und Ferngas erfolgen.

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Vor- und Nachteile vom Außenborder

Außenborder lassen sich leicht (de-)montieren. Sie sind deutlich flexibler und können nach der Fahrt oder zur Überwinterung abgebaut werden. Nachteilig ist, dass Außenborder häufiger gestohlen werden. Keine Sorge: Es gibt neben dem Abbau auch andere Möglichkeiten den Motor vor Diebstahl zu sichern!

Montage Elektro Außenborder

Wie wird ein Außenborder montiert?

Die Montage eines Außenborders erfolgt unkompliziert am Motorspiegel, dieser befindet sich am Heck des Bootes. Die Anbringung erfolgt mittels Klemmschrauben oder Verbolzen. Je nach Gewicht des Motors ist dies gerade bei Motoren unter 11kW (15PS) einfach und kann im Regelfall vom Laien durchgeführt werden.

Es kommt auf das Gewicht an!

Größe und Gewicht variieren je nach Außenbordmotor von 2,2kg bis 470kg. Bei den größeren Modellen empfiehlt es sich aufgrund des höheren Gewichts ein Hebezug wie zum Beispiel einen Kran zu verwenden. Sie können auch einen Dienstleister für den Einbau zu beauftragen.

Bei der Anschaffung eines Außenbordmotors sollten Sie in jedem Fall auf die richtige Schaftlänge achten! In unserem Artikel "In 4 Schritten zum perfekten Elektroantrieb" finden Sie die passende Schaftlänge vom Bootsmotor.

Elektrischer Innenbordmotor

Eine Wellenlage besteht aus einem Motor, der fest im Rumpf des Bootes eingebaut wird. Der Motor treibt eine starre Welle an, an der ein Propeller befestigt ist. Die Bedienung erfolgt über Ferngas und die Steuerung übernimmt ein Ruder, welches hinter dem Propeller angebracht ist und mit einem Lenkrad gesteuert wird.

Die Montage ist aufwendiger als bei einem Außenborder und sollte in der Regel durch einen Experten vorgenommen werden. Dabei sollte das Boot auch aus dem Wasser gehoben werden, was eventuell einen Kran nötig macht. Die vorhandene Wellenanlage kann in der Regel weiterverwendet werden. Der Innenbordmotor wird dabei fest im Rumpf des Bootes montiert.

Elektrischer Bugmotor

Ein Bugmotor ähnelt vom Aufbau sehr stark einem Außenbordmotor, zeichnen sich jedoch durch ein geringes Gewicht aus. Allerdings wird er am Bug montiert und „zieht“ somit eher das Boot. Die Bedienung kann anhand einer Pinne erfolgen oder dank Ferngas mit Hand- oder Fußbedienung.

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Vor- und Nachteile von Bugmotoren

Bugmotoren werden am Bug des Bootes installiert und ziehen das Boot als einziger der verschiedenen Motortypen. Dadurch wird eine bessere Manövrierfähigkeit erreicht. Bugmotoren werden häufig zum Angeln verwendet, da dank einer Pedalsteuerung beide Hände frei sind. Aufgrund einer geringeren Schubkraft werden Bugmotoren für ein schwereres Boot nicht empfohlen.

Interessant für Angler mit einem Boot mit Elektroantrieb

Es gibt teilweise Autopiloten zum Abfahren von Routen oder einen GPS-Spotlock, bei dem der Bugmotor das Boot automatisch an der gleichen Stelle hält. Für Angler kann ein integrierter Sonargeber mit einem Echolot verbunden werden. Auch ein automatisches Absenken und Aufholen des Motors per Knopfdruck ist möglich.

Wie wird ein Bugmotor installiert?

Die Montage erfolgt direkt am Boot oder auf einer Montageplatte, welche fest mit dem Boot verbunden wird. Eine Montageplatte bietet den Vorteil, dass Sie den Motor schnell montieren und demontieren können. Wenn Sie den Motor nicht dauerhaft am Boot behalten möchten, ist dies sehr sinnvoll. Die Montage ist nicht aufwendig und kann problemlos selbst durchgeführt werden.

Bei der Anschaffung eines Bugmotors sollten Sie in jedem Fall auf die richtige Schaftlänge achten! In unserem Artikel "In 4 Schritten zum perfekten Elektroantrieb" finden Sie die passende Schaftlänge zu Ihrem Boot.

Elektrischer Podmotor / Flanschmotor

Der Antrieb besteht aus einem kompakten und wasserdichten Gehäuse, in dem der Motor integriert ist. Er wird an der Unterseite des Bootes angeflanscht und ist nicht drehbar. Die Bedienung erfolgt über Ferngas und die Lenkung übernimmt ein Ruder, das am Heck des Boots angebracht ist. Gesteuert wird ein Pod-Motor mittels Lenkrades und Steuerungselektronik, sowie Batterie befinden sich im Boot.

Ein Flanschmotor benötigt nur sehr wenig Platz im Schiffsinnern, da der Motor komplett im Podgehäuse untergebracht ist und keine Motorkomponenten ins Innere des Schiffes ragen. Flanschmotoren treffen Sie häufig bei Segelbooten. Ein Nachteil kann die unter Umständen eingeschränkte Manövrierfähigkeit darstellen, da der Motor nicht direkt drehbar ist.

Wie wird ein Flanschmotor montiert?

Die Montage sollte durch einen Fachmann an Land vorgenommen werden, vorher ist das Boot aus dem Wasser zu heben. Der Aufwand ist geringer als bei einem Saildrive, da lediglich einige kleinere Bohrungen zur Befestigung am Rumpf und eine größere für die Leitungsdurchführung benötigt werden. Vorhandene Bohrungen und Sockel können meist weiterverwendet werden. Besonders wichtig ist die gute Abdichtung der Bohrungen im Rumpf.

Elektrischer Saildrive

Ein Saildrive ist ähnlich zu einem Podmotor, die Komponenten des Motors ragen im Vergleich zum Flanschmotor ins Boot. Es gibt auch drehbare Versionen, der Standard ist allerdings ein feststehender Motor, der mittels einer Ruderanlage gesteuert wird. Der Sockel ist am Bootsrumpf anlaminiert und vorhandene Sockel können bei Beschaffung eines elektrischen Saildrives meist weiterverwendet werden. höhere Geschwindigkeit Die Bedienung erfolgt über Ferngas. Drehbare Saildrives können sich noch in der Größe des maximalen Drehwinkels, als auch in der mechanischen oder elektrischen der Steuerung unterscheiden. Besonders beliebt sind Saildrive-Motoren bei Segelbooten. Die Montage ist vergleichbar zu der eines Podmotors.

Elektrischer Unterflurmotor

Ein Unterflurmotor (Rohrmotor) besteht ebenfalls aus einem wasserdichten Gehäuse mit integriertem Motor. Der Motor hängt an dem drehbaren Henegattrohr und geht durch den Bootsrumpf. Der Aufbau ähnelt einem Flanschmotor, nur ist der Pod drehbar und die Manövrierfähigkeit dadurch besser. Beim Einbau gibt es im Vergleich zu Saildrives keine Unterschiede.

Wie Sie sehen, können Sie auch mit einem Elektromotor schneller fahren, als die Polizei erlaubt. Für längere Bootstouren empfiehlt sich jedoch eine moderate Geschwindigkeit. Daneben gelten natürlich auch noch die Geschwindigkeitsvorgaben auf den Gewässern, die wir selbstverständlich empfehlen einzuhalten.

Steuerung

Elektrische Bootsantriebe werden genauso bedient und gesteuert wie Verbrennermotoren. Die häufigste Art der Bedienung bei Bootsmotoren ist die Fernbedienung mittels Gashebel und Lenkradsteuerung. Wenn Sie an ihrem Boot eine bestehende Lenkradsteuerung besitzen, können Sie diese also problemlos weiterverwenden.

Vorteile von Lenkrad und Ferngas

Die Lenkradsteuerung ist in der Anwendung deutlich komfortabler, gerade wenn Sie ein größeres Boot besitzen. Das Lenkrad steuert entweder den drehbaren Motor / Motorspiegel an oder ein Ruder. Die Steuerung arbeitet im Regelfall hydraulisch oder mechanisch und muss sowohl an das Lenkrad als auch an den Motor bzw. das Ruder angeschlossen werden.

20 Zoll und 51 cm

Bedienung mit Pinne

In der Pinne ist der Gashebel ähnlich wie beim Motorrad im Griff integriert und durch Drehung des Griffes wird Gas gegeben. Der Motor kann mit der Pinne gedreht und das Boot so gelenkt werden. Vorteil der Pinnensteuerung ist, dass sie günstiger ist und keine weiteren Komponenten benötigt. Sie können den Motor direkt steuern.

Weitere Eigenschaften der Pinne

Je nach Modell und Hersteller ist die Pinne starr, ausziehbar oder sogar schwenkbar. Falls das Motormodell einen Bordcomputer oder eine Batterieanzeige hat, ist diese in die Pinne integriert. Bei den Modellen zur Ferngasbedienung wird dies im Ferngashebel integriert, auf dem Batteriemonitor oder sogar auf einer App auf dem Smartphone angezeigt.

Das Prinzip ist bei Verbrennern und Elektromotoren gleich, von daher sollte beim Verbrenner auf genügend Treibstoff und bei dem E-Motor auf eine ausreichend große Batterie geachtet werden.

Autopilot an Bord

Absoluter Luxus ist eine Autopilotsteuerung. Diese ist lediglich ergänzend und setzt immer eine andere Art der Steuerung zusätzlich voraus. Mit einem Autopiloten wird ähnlich wie im Flugzeug der Kurs gehalten oder eine Route abgefahren. Der Vorteil: Sie haben beide Hände frei und können die Zeit an Bord besser genießen.

15 ZOll und 38 cm

Trimm Bootsmotor

Was ist der Trimm vom Boot und was spielt das für eine Rolle?

Beim Trimmen verändern Sie den Winkel, in dem die Motorwelle zum Wasser steht. Bei optimalem Trimm hat das Boot eine sehr gute Kurs- und Seitenstabilität. Die Energie wird vollständig in Propellerschub umgewandelt. Der Motor wird sozusagen in eine bestimmte Richtung geneigt.

Je nachdem wie groß diese Neigung ist, ergeben sich unterschiedliche Winkel, mit denen das Boot zur Wasseroberfläche steht. Der Trimm am Motor wird nur bei Außenbordmotoren und Z-Antrieben durch Neigung des Motors durchgeführt, da die anderen Motortypen starr sind. Bei der anderen Motorarten werden Trimmklappen verwendet.

Wovon hängt der Trimmwinkel ab?

Je nach Boot, Bootstyp und Beladung ist dieser Winkel unterschiedlich. Es lässt sich nicht verallgemeinern, welcher Trimmwinkel optimal. Entscheidend ist, wie das Boot beim Fahren im Wasser liegt und wie der Motor dabei im Wasser steht. Der Bug des Bootes sollte weder zu weit aus dem Wasser herausragen noch komplett waagerecht oder sogar Richtung Wasseroberfläche zeigen.

Wenn der Trimmwinkel zu groß ist, hebt sich der Bug des Bootes gerade bei Gleitfahrt sehr weit aus dem Wasser. Die Folge ist eine zu schlechte Kurs- und Seitenstabilität. Oftmals führt es vor allem in Kurven dazu, dass der Motor Luft zieht.

Wenn der Motor zu weit in Richtung des Spiegels getrimmt ist, wird ein Teil des Propellerschubs gegen den Bootsrumpf gerichtet. Dadurch wird der Bug tief ins Wasser gedrückt. Die Folgen sind, dass das Boot an Stabilität verliert und langsamer wird, da viel Leistung verschwendet wird. Der Energieverbrauch ist demzufolge höher als normal.

Manueller Trimm

Bei den meisten Motormodellen erfolgt die Einstellung des Trimmwinkels manuell. Dabei gibt es mehrere vorgegebene Trimmpositionen, in die der Motor eingestellt werden kann. Diese Art der Einstellung ist effektiv und kostengünstig, bei hohem Motorgewicht jedoch ungeeignet. An dieser Stelle empfiehlt sich ein Power-Trimm.

Power-Trimm

Beim Power-Trimm kann der Trimmwinkel des Motors vom Cockpit aus verändert werden. Die elektronische Fernsteuerung macht das manuelle Einstellen überflüssig. Gerade bei größeren und schwereren Modellen ist ein Power-Trimm sehr hilfreich. Verschiedene größere Modelle haben den Power-Trimm bereits im Motor integriert, bei anderen kann dieser mittels einer Adapterplatte nachgerüstet werden.

Automatischer Trimm

Wenn Sie den Trimm nicht selbst einstellen möchte oder können, finden Sie mit einer automatischen Trimmeinstellung die perfekte Lösung. Beim Händler oder Bootsexperten wird der optimale Trimmwinkel einmalig bestimmt und kann dann per Knopfdruck immer wieder hergestellt werden. travel 1003

Ihr Boot. Unser Antrieb.

Kontakt

Wir unterstützen Bootsbesitzer beim Thema E-Mobilität auf dem Wasser. Haben Sie weitere Fragen zu elektrischen Bootsmotoren? Schreiben Sie uns eine E-Mail an ratgeber@greenboatsolutions.de Wir antworten Ihnen so schnell wie möglich!

Social Media

Wir freuen uns über ein Like bei Facebook oder Instagram und natürlich auch über eine Nachricht von Ihnen. Verbesserungsvorschläge nehmen wir gern an.

Hinweise

Wir verwenden bei allen Angaben und Berechnungen Richtwerte. Individuelle Abweichungen sind natürlich möglich. Jedes Boot hat andere Eigenschaften und dementsprechend können wir keine Gewähr auf die Angaben geben. Es kann sein, dass Ihr Boot mehr oder sogar weniger Leistung benötigt als empfohlen.

Richtigkeit

Die Informationen auf unserer Website werden mit größter Sorgfalt verfasst. Trotzdem können wir nicht für die Richtigkeit der Informationen garantieren und keine Haftung für durch Fehler in den Texten entstandenen Schäden übernehmen.

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